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Drizzt - Die Saga vom Dunkelelf 6 - Der Hüter des Waldes
Von Ralf Sandfuchs

Rezension erschienen: 02.11.2007, Serie: Auditorium, Autor(en): Oliver Elias, Günther Merlau, u.a., Verlag: LAUSCH - Phantastische Hörspiele, Seiten: , Erschienen: 2007, Preis: 9,99 Euro


Die Saga um Drizzt geht mit Teil 6 der Hörspiel-Reihe aus dem Hause Lausch in eine weitere (vielleicht letzte?) Runde.

Der Dunkelelf aus Menzoberranzan, der sein Leben an der Oberfläche verbringt, um den Nachstellungen seines Volkes zu entgehen, hat am Ende der vorherigen Folge in dem Waldläufer Montolio de Brouchee endlich einen Freund gewonnen und sogar einen Unterschlupf in dessen Waldgelass gefunden.
Das Schicksal macht ihm jedoch erneut einen Strich durch die Rechnung. Unter der Führung des Kopfgeldjägers Roddy McGristle, Drizzt's altem Erzfeind, greift eine Horde von Orks die beiden Freunde an, und der Kampf führt schließlich dazu, dass der Drow sich erneut auf Wanderschaft begeben muss, immer auf der Suche nach einem Platz, an dem er Frieden findet.

Wie Fans des Elfen wissen, findet er diesen erst in Zehn-Städte, einem Städteverbund von eher zweifelhaftem Ruf, den Fans der frühen Romane von R.A.Salvatore schon aus den ersten Geschichten um Drizzt Do'Urden kennen. Und für eben diese alten Anhänger wird es auch eine Freude sein, dass mit Cattie-Brie und Bruenor Streithammer endlich die ersten Charaktere auftauchen, die man aus den literarischen Anfängen des berühmten Drow bereits kennt. Im Verlauf dieses Hörspiels wird Drizzt nämlich - auf den Ort aufmerksam gemacht durch eine Gruppe recht bizarrer Mönche - seine neue Heimat kennenlernen. Doch auch dort muss er zunächst unter Beweis stellen, dass er mehr ist als ein blutrünstiges Monster.
Mit dem Wissen um die weiteren Romane über Drizzt ist also klar, dass auch nach diesem Hörspiel noch viele Geschichten existieren, die man erzählen könnte. Von daher, liebe Lauscher, es kann doch nicht sein, dass mit dieser CD wirklich, wie der letzte Satz des Hörspiels suggeriert, das Ende der (hörbaren) Abenteuer um Drizzt gekommen ist, oder? Das könnt ihr uns Fans doch nicht antun...

Wie eigentlich immer kann das Hörspiel in fast allen technischen Bereichen maximal punkten. Lediglich bei der Musik am Ende des Hörspiels wackelt das gute Bild etwas, da diese doch etwas seltsam klingt, doch sich darüber ernsthaft zu ereifern erfüllt wirklich den Tatbestand der Kleingeistigkeit.

Fazit: Ein Fan der Reihe wird dieses Hörspiel eh kaufen, um das Ende (?) der Geschichte zu hören; Dunkelelfen-Fans und Anhängern der Vergessenen Reiche, die zufällig diese Rezension lesen, kann ich nur raten, bei Teil 1 zu starten und sich bis hierher durchzuarbeiten. Alle anderen werden uns wohl nie verstehen.




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