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Drizzt - Die Saga vom Dunkelelf 5 - In Acht und Bann
Von Ralf Sandfuchs

Rezension erschienen: 02.11.2007, Serie: Auditorium, Autor(en): Günther Merlau, u.a., Verlag: LAUSCH - Phantastische Hörspiele, Seiten: , Erschienen: 2007, Preis: 9,99 Euro


Die Hörspielreihe um den Dunkelelfen Drizzt, der seine sein grausames Volk in der Unterwelt der Vergessenen Reiche verlassen hat, verfasst auf der Basis der Romane von R.A.Salvatore, geht in die fünfte Runde.

Drizzt hat inzwischen die Oberfläche erreicht, doch die neue Welt ist dem Drow nicht freundlich gesonnen. Das Licht der Sonne brennt in seinen Augen, einige seiner Dunkelelfen-Artefakte drohen zu zerfallen und eine allein lebende Bauernfamilie, die Angst vor dem unheimlich wirkenden Nachbarn hat, bringt ein ganzes Dorf gegen ihn auf. Doch viel größer wird die Gefahr für den Dunkelelfen, als ein Dämonenabkömmling ihn als Gefahr betrachtet und mit allen Mitteln ausschalten will. Trotz aller Widernisse gelingt es Drizzt schließlich sogar, in der Oberwelt neue Freunde zu gewinnen. Doch er macht sich auch jemanden zum unerbittlichen Feind!

Das Drehbuch dieses Hörspiels ist natürlich wieder recht D&D-lastig ausgefallen, was bei dem vorgegebenen Hintergrund aber wohl unausweichlich ist. Trotzdem erscheint ein Begriff wie "Barghest-Welpe", der als Name für einen nicht ausgewachsenen Dämon in diesem Rollenspiel durchaus gebräuchlich ist, für so manchen "Normalhörer" etwas seltsam. So erging es zumindest meinem Sohn, der etwas verdattert drein schaute, als dieser Begriff auftauchte. Allerdings wird die Geschichte diesmal im Gegensatz zur Folge vier deutlicher von Ereignissen getrieben und wirkt weniger wie eine fast schon zufällige Aneinanderreihung von Abenteuerteilen.
Auch wenn die Geschichte um den Drow-Renegaten bereits vier Teile aufweist: Diese neue Folge würde sich möglicherweise sogar als Einstieg für einen Drizzt-Neuling eignen, da hier die Geschichte um Drizzts Leben auf der Oberfläche beginnt. Allerdings würde ich jedem Interessenten eher dazu raten, doch lieber bei der ersten Folge anzufangen, denn warum sollte man sich die Anfänge von Drizzt entgehen lassen?

Vom technischen Standpunkt her ist die CD mal wieder ausgezeichnet gelungen, wie man es bei einem Werk aus dem Hause Lausch schon erwartet (sozusagen der Fluch der guten Leistung in der Vergangenheit). Auch Tobias Meister als Drizzt kommt hier wieder deutlich besser rüber als noch beim vorherigen Teil. Vielleicht lagen ihm die Texte diesmal einfach besser.

Auf jeden Fall stellt das Hörspiel eine gelungene Fortsetzung der Reihe dar, und wer die ersten Teile bereits kennt und mag, kann auch hier wieder bedenkenlos zuschlagen.




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