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Atlan: Befreiung in Camouflage (Lepso-Trilogie 3)
Von Philipp Kiefner

Rezension erschienen: 15.05.2007, Serie: Belletristik, Autor(en): Michael Marcus Thurner, Verlag: Fantasy Productions GmbH, Seiten: 333, Erschienen: 2007, Preis: 9,00 Euro


Camouflage (franz. Irreführung, Täuschung, Tarnung)


Das Geheimnis scheint gelüftet. Ein Angehöriger des vergessenen Volkes der Tyarez steckt hinter dem seltsamen Doppelgänger, der auf Lepso Lordadmiral Atlan gemimt hatte und so eindrucksvoll starb. Doch deren plötzliches Erscheinen auf intergalaktischem Parkett wirft weitere Rätsel auf. Was bezweckt dieses Volk, mit seinen fremdartigen, aber ungemein effektiven Technologie? Warum bekämpfen sich ihre Raumschiffe? Kann dies zu einer Gefahr für die United Stars Organisation, der letzten unabhängigen Ordnungsmacht der Galaxis, werden?

Die Spur scheint auf den eher unbedeutenden Planeten Sadik zu führen. Hier soll es weitere Informationen zu den Tyarez und Hinweise auf ihr geheimnisvolles Exil namens "Camouflage" geben. Atlan wäre nicht Atlan, wenn er sich nicht persönlich um diese Sache kümmern würde. Zusammen mit seinen Begleitern, die auf dem Planeten ihre ureigenen Interessen verfolgen, versucht er dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Doch nicht nur Atlan weiß um die Vorteile einer guten Tarnung und wiedereinmal gerät er in einen Sumpf auf Verrat und Intrige.
Interessant an "Befreiung in Camouflage" ist der zweigleisige Handlungsablauf, der sich nicht nur auf Atlan konzentriert, sondern auch auf die Innenpolitik des Planeten erstreckt mit all ihren Akteuren. Eine durchaus unterhaltsame Handlung mit immer neuen Wendungen und Überraschungen.
Im Stil schließt sich dieses Buch den Vorgängern an und zeichnet sich durch mehr Sex & Crime aus, als in der Perry-Rhodan-Heftreihe sonst üblich ist.
Gegen Ende des Buches wird jedoch die Story etwas wirr, zu fremdartig und psychedelisch werden die Ereignisse auf Camouflage beschrieben. Letztlich ist es schade, dass der Höhepunkt der Serie nicht ganz das erhoffte Niveau erreicht.

Fazit
Wer die ersten beiden Bände der Lepso-Trilogie gekauft hat, wird auch um den dritten Band nicht herumkommen. Wieder präsentiert sich Atlan sehr menschlich und die Dialoge mit der alten Raumpiratin sind nach wie vor Spitzenklasse. Auch kann die Handlung über weite Strecken voll überzeugen. Einziges Minus ist der schwache Abschluss, aber wer kann schon behaupten, die Tyarez vollständig zu begreifen?




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