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Children of Men
Von Ronnie Oepen

Rezension erschienen: 13.03.2007, Serie: Filme, Autor(en): , Verlag: Universal Family Entertainment GmbH, Seiten: -, Erschienen: 2006, Preis:


Wir schreiben das Jahr 2027. In den Städten patrolieren schwer bewaffnete Soldaten und regeln das tägliche Leben. Vieles ist zerstört und die Leute haben keinen Mut mehr. Warum, wird im Film Children of Men schnell klar. Es gibt keine Kinder mehr. Seid 18 Jahren wurde auf der ganzen Welt kein Kind mehr geboren. Die Menschen sind verzweifelt und wissen nicht weiter.

Der Film von Marc Abraham und Alfonso Cuarón basiert auf dem gleichnamigen Buch. In den Anfängen des 21. Jahunderts geht die Rate der Geburten stark zurück, bis schließlich 2009 das letze Kind geboren wird. Keiner weiß was die Ursache dafür ist. Seit dieser Zeit ist Chaos in den Städten auf der ganzen Welt ausgebrochen. Das Militär führt ein hartes Regime, das vereinzelte Splittergruppen zu sabotieren versuchen. In dieser Zeit lebt auch Theodore Faron, gespielt von Clive Owen (King Arthur, Sin City). Selbst einmal ein Mitglied der Rebellen, fristet er nun sein Dasein in einem schäbigen Zimmer und gibt sich immer öfter dem Alkohohl hin. Warum dies so ist, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.

Wie aus dem nichts taucht eines Tages seine alte Freundin Julian Taylor auf, gespielt von Julianne Moore, die einen lukrativen Auftrag für Ihn parat hat. Er soll eine Frau, Kee, zur Küste bringen und dort zum Schiff "Tommorow". Was so besonders an der Frau ist, verrät sie Ihm dabei nicht. Nach reiflicher Überlegung nimmt er den Auftrag an, allein um bei seiner alten Liebe sein zu können, und die Reise beginnt. Doch steht dieses Unternehmen unter keinem guten Stern. Während eines Überfalls von wilden Plünderen geschieht ein großes Unglück und der Plan muss über Bord geworfen werden. In einem geheimen Versteck der Rebellen, einem abgelegenem Bauernhof, erfährt Theodore das Geheimnis: Kee ist schwanger und die Rebellen wollen sie vor der Regierung schützen. So scheint es zumindest, bis Theo zufällig ein Gespräch mithört und die wahren Pläne der Rebellen erfährt. Kurzerhand fliehen die Reisenden und eine Hetzjagd auf Leben und Tot beginnt.

Diese Verfolgung ist absolut beeindruckend in Szene gesetzt. Die Atmosphäre, grade zu Beginn, errinnert stark an Half Life 2: eine verwahrloste Stadt, Reklameanzeigen an den Laternen und ein Nachrichtensprecher. All dies lässt eine höchst beklemmende Endzeitatmosphäre aufkommen. Hinzu kommt die niemals aufdringliche Musik von John Tavener, die jederzeit perfekt zu den Bildern passt und einem das ein oder andere Mal einen Schauer über den Rücken jagt.

Auch aus schauspielerischer Sicht ist dieser Film perfekt. Clive Owen spielt ebenso Überzeugend wie Julianne Moore. In einer Nebenrolle brilliert übrigends noch Starschauspieler und Oscar-Preisträger Michael Caine.

Fazit
"Children of Men" ist ein grandioser Film. Allein wegen seiner teils beklemmenden Atmosphäre wird er sicher lang im Gedächtnis bleiben. Drei Oscar-Nominierungen in diesem Jahr bestätigen die erstklassige Güte des Fils.




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