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DragonLance: Die Kinder der Drachenlanze 3+4
Von Lars-Hendrik Schilling

Rezension erschienen: 24.04.2007, Serie: Belletristik, Autor(en): Margaret Weis, Tracy Hickman, Verlag: Blanvalet Verlag, Seiten: 309, Erschienen: 2006, Preis: 8,00 Euro


Mit dem Sammelband, der den dritten und vierten Teil der Kinder der Drachenlanze-Reihe zusammenfasst, wird die Trennung aufgehoben, die die Übersetzer einst wählten. Die beiden Bücher sind im englischen Original nur ein einziger Roman, der zur Übersetzung aufgeteilt wurde. So liefert der Sammelband eine halbwegs abgeschlossene Geschichte, auch wenn ihr Ende offen ist und man sich auf den nächsten Band freuen kann.

Die Kapitel des Buches springen ständig zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin und her, die jedoch alle miteinander verknüpft sind. Zunächst wirkt dies ein wenig verwirrend, aber im weitern Verlauf des Buches gelingt es den Autoren, dies zu einem besonderen Spannungelement zu machen. So bleiben viele Fragen zunächst unbeantwortet und motivieren zum Weiterlesen.

In den Bänden drei und vier der Saga wird die Geschichte konsequent weitererzählt. Nicht nur das Schicksal der beiden Elfenkönigreiche und ihrer Bewohner wird beschrieben, die Welt der Drachenlanze erlebt auch immer stärkere Umwälzungen als Folge der Zeitreise des Kenders Tolpan Barfuß. In Zentrum dieser Umwälzungen steht Mina, die Auserwählte des mysteriösen Einen Gottes.
Auf sehr geschickte Weise spielen die Autoren mit der Meinung des Lesers. Er ist ganz hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für Minas festen Glauben und den Wundern, die sie vollbringt, und Schrecken über die Greueltaten, die sie im Namen des Einen Gottes verlangt, über den der Leser so wenig weiß. Zumindest hier wird die Neugierde des Lesers am Ende befriedigt, wenn die Identität und Natur dieser Geheimnis umwobenenen Gottheit ans Licht kommt.

Fazit: Alles im allem ist DragonLance: Die Kinder der Drachenlanze 3+4 ein wirklich lesenswertes Werk, das jeden Liebhaber phantastischer Literatur begeistern wird. Die Schwächen des ersten Sammelbandes, vor allem den langwierigen Anfang, teilt es nicht und stellt eine deutliche Verbesserung verglichen mit dem bereits ziemlich guten Vorgänger dar.


Die Rezension zum ersten Sammelband DragonLance: Die Kinder der Drachenlanze 1+2 findet sich ebenfalls in der Lorp: http://www.lorp.de/rezensionen/show.asp?id=955




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