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Karibik
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 01.12.2006, Serie: Gesellschaftsspiele, Autor(en): Antonow, Michail; Schliemann, Jens-Peter, Verlag: Winning Moves Deutschland GmbH, Seiten: , Erschienen: 2006, Preis: 16,95 €


Im Spiel "Karibik" ist der Name Programm, denn wir befinden uns in südlichen Gewässern und plündern mit unseren Piratenschiffen Häfen und andere Schiffe. Auf einem recht hübsch gestalteten Spielbrett befinden sich diverse Schiffchen, welchen man verdeckt Kärtchen zuordnet. Auf diesen stehen positive wie negative Zahlen. Eine weitere Karte behält man auf der Hand, welche bei einem Patt als Stechkarte verwendet werden kann. Dann deckt man die Kärtchen in alphabetischer Reihenfolge der Schiffe auf, und der Spieler, der den höchsten Wert erzielt, darf das Schiff so weit bewegen, wie es auf der Karte vermerkt ist. Jedoch wirken sich die auf das Schiff gesetzten negativen Karten der Mitspieler kumulativ gegen den "Kapitän" aus. Bei der Bewegung der Schiffe können andere Schiffen, denen man unterwegs begegnet, geplündert werden, falls man selbst keine Ladung an Bord hat. Ziel ist es, die Beute in einem der eigenen Häfen abzuladen.

Das Spiel ist recht strategisch, da die Schiffe stets in derselben Reihenfolge gezogen werden. So kann man spekulieren, was die Gegner planen und darauf setzten, ein beladenes Schiff mit einem anderen zu plündern. Pech nur, wenn der Mitspieler dieselbe Idee hat und beim Stechen wieder ein Patt entsteht. Dann darf nämlich keiner das Schiff bewegen, und der Rest der Runde lacht sich ins Fäustschen.

Fazit: Das Spiel ist binnen weniger Minuten gelernt, schön in der Gestaltung, spannend und jeden Cent wert!




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