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HR Giger’s Vampiric 1: Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts
Von Christoph Schubert

Rezension erschienen: 03.09.2006, Serie: Auditorium, Autor(en): Ligotti, Quiroga, Verlag: Festa Verlag, Seiten: , Erschienen: 2004, Preis: 7,95 €

Seit geraumer Zeit präsentieren LPL Records und Festa zusammen von HR Giger, dem Vater des "Alien" Wesens und Künstler des Bizarren aus der Schweiz, ausgewählte Geschichten auf Papier und auf CD. Dies ist die erste Ausgabe der "Vampiric" Reihe auf einer CD.

Die erste Geschichte stammt aus der Feder von Thomas Ligotti und trägt den selben Namen, wie die CD selbst: "Die verloren gegangene Kunst des Zwielichts". In jener Erzählung lernen wir einen Mann kennen, welcher unter eher ungewöhnlichen Umständen geboren wurde. Zum einen kannte keiner außer seiner Mutter den Erzeuger, doch jene wurde kurz nach der Geburt von Dörflern gelyncht. Unsere Hauptperson wuchs bei einer Pflegemutter auf. Er ist wissbegierig und scheut die Morgensonne. Als seine Blutverwandten, welche er kaum kennt, aus Frankreich zu Besuch kommen wollen, erfährt er mehr über sein Erbe und das auf eine Art und Weise, die ihm gar nicht schmeckt.

Geschichte zwei, "Das Federkissen" von Horacio Quiroga, stellt uns eine Art Vampir vor, die so verschieden von dem romantisierten Untoten ist, den wir von Stoker kennen, wie man es nur sein kann. Er ist es, der sich an einer bettlägerigen Schönheit labt, ohne, dass es jemand bemerkt, denn seine Tarnung ist mehr als perfekt.

Fazit: Der Mythos des Vampirs ist mittlerweile ja schon mehr als ausgenudelt, somit zögerte ich bei dem Kauf, kennt man doch Geschichten über Geschichten, die sich alle irgendwo ähneln. Doch Giger beweist, dass dem nicht so ist. Die von ihm ausgewählten Geschichten sind eher vampiruntypisch, was mir sehr gefällt. Jeder der Geschichten wird ein Prolog des schweizer Künstlers vorangestellt, in welchem er unvergleichlich stimmungsvoll in Switzerdütsch den Autor vorstellt. Mich hat die erste Ausgabe der Reihe überzeugt weitere zu kaufen.




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