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Gesellschaftsspiele Computerspiele
MMORGs bringen Gamer näher zusammen
von Stefan Sauerbier
25. August 2005

Die steigende Verbreitung von MMORGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) bringt Gamer aus der ganzen Welt näher zusammen. Populäre Spiele wie Everquest 2, World of Warcraft und Star Wars: Galaxies verkaufen sich nicht nur hervorragend, sondern ziehen auch von Monat zu Monat mehr Abonnenten an. Monatliche Mitgliedsbeiträge in Höhe von rund 15 Euro zusätzlich zu den Kosten für die Spiele selbst, schrecken die Spielwütigen keineswegs ab. Allein das bekannte MMORG World of Warcraft zählt inzwischen mehr als 3,5 Millionen Abos auf der ganzen Welt.

Online-Games verändern auch die Art zu spielen, wie Ian Sharpe, Direktor für Geschäftsentwicklung bei GamerTV glaubt. "Man muss sich nicht mehr Freunde nach Hause einladen, man kann sich einfach einloggen und mit Leuten spielen, die man seit Jahren nicht gesehen hat und mit denen man trotzdem etwas teilt", so Sharpe gegenüber der BBC. Außerdem würden derlei Online-Spiele Gruppenaktivitäten fördern. An manchen Spielen nehmen inzwischen gleichzeitig bis zu 1000 Gamer teil, die auf die ganze Welt verteilt sind.

MMORGs verändern auch die Art und Weise, wie sich Menschen unterhalten. Ähnlich wie das Versenden von SMS auf dem Handy, oder das Nutzen von Chatrooms, nehmen die Online-Games Einfluss auf unsere Sprache. Der Gebrauch von Abkürzungen und speziellen Ausdrücken aus der Netzwelt breitet sich aus. Die Gamer suchen ständig nach neuen Wegen schneller tippen zu können, sich schneller und exakter in der virtuellen Welt verständlich zu machen. "Die Sprache entwickelt sich und passt sich an", so Sharpe.

Laut Studie des International Journal of Computer Game Research aus dem Vorjahr begnügen sich die meisten Spieler nicht damit, sich nur auf das aktuelle Online-Game zu konzentrieren, sondern stehen gleichzeitig zu anderen Spielern über Chatprogramme in Kontakt. Signifikante negative Auswirkungen auf das "Offline-Sozialleben" wurden nicht festgestellt. 34 Prozent der Befragten kannten bereits ein Viertel oder mehr ihrer Mitspieler aus der realen Welt. 40 Prozent zeigten Interesse daran, ihre Game-Partner auch im richtigen Leben irgendwann kennen zu lernen.

Kürzlich fand in Edinburgh das Interactive Entertainment Festival statt, auf dem sich Games-Hersteller und -Entwickler trafen und über die populären MMORGs diskutierten.

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