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Sammelkarten Im Gespräch
Interview mit Peer Kröger auf der Magic WM 2003, Berlin
von Stefan Sauerbier
15. August 2003

Peer Kröger ist kein Fremder für die Top 8 der Magic Pro Tours. Vor dieser WM war Peer zuletzt 1996 in Dallas und 1997 in Mainz dabei. Dieses Wochenende hatte er am dritten Tag der Weltmeisterschaft in Berlin seinen großen Auftrittund spielte sich auf Platz 6, datiert mit einem Preisgeld von 8.500 USD. Neben seinem Studium ist der Berliner Student unter anderem auch als Redakteur tätig (er schreibt zum Beispiel auch für das deutsche Magazin Kartefakt).

LORP.de: Peer, wie lange spielst Du schon Magic?

Peer Kröger: Ich spiele seit ungefähr acht Jahren.

LORP.de: Wie spielst Du im Gegensatz zu den anderen die es bis ins Viertelfinale geschafft haben?

Peer Kröger: Du meinst im Gegensatz zu den anderen Decks?

LORP.de: Hier sind ja die Listen der letzten acht Spieler. Es ist interessant zu sehen, wer gegen wen und mit was für einem Deck spielt. Wer außer Dir spielt nicht mit einem Wake-Deck?

Peer Kröger: Da ist der Amerikaner Gabe Walls, der mit einem "Astral Slide" spielt und dem ich unter den letzten 8 die wenigsten Chancen gebe.

LORP.de: Da muss man ja nicht so pessimistisch sein.

Peer Kröger: Sage wir es mal so, zwischen keinen und minimalen Chancen ist der Unterschied nicht sehr groß.

LORP.de: Aber es gibt da einen Unterschied, was dann doch wieder hoffen lässt?

Peer Kröger: Da solltet ihr euch auf andere konzentrieren, wie zum Beispiel Daniel Zink der gute Chancen hat.

LORP.de: Daniel, spielt er nicht auch mit einem Wake-Deck?

Peer Kröger: Das stimmt schon, da er gegen ein anderes Wake-Deck spielt ist das Gewinnen nur noch Glückssache.

LORP.de: Kannst Du mir auch noch etwas über andere Spieler und ihre Decks erzählen?

Peer Kröger: Da gibt es Wolfgang Eder der mit seinem nicht zu unterschätzenden Goblin-Deck gegen David Humpherys, dem anderen Amerikaner, mit seinem blau-grünen Deck antritt.

LORP.de: Das blau-grüne Deck, was kann das?

Peer Kröger: Gegen ein Wake-Deck hat das blau-grüne Deck nicht die schlechtesten Chance. Es Spielt selber mit Counterspells und kann so selbst das Spiel der Wake-Decks beeinflussen. Aber gegen die Goblins sieht es nicht so gut aus, da wird es eine gehörige Portion Glück brauchen um gewinnen zu können.

LORP.de: Da Du gerade Wolfgang Eder genannt hast, der hat doch durch die Aufgabe seines Teamkollegen von Kai Budde das Finale ereicht. Das ist eine sehr sportliche Geste, aber sehr ungewöhnlich. Ist das unter den Magic-Spielern üblich?

Peer Kröger: Nicht immer, aber wenn sich die Spieler wie in diesem Fall gut verstehen und da Kai nur noch eine ganz kleine mathematische Chance hatte sollte das kein Problem sein Wolfgang mit den Punkten in das Finale zu helfen. Solch eine Unterstützung gibt es auch unter Spielern anderer Nationen, da die Meisten Nationalteams untereinander organisiert sind und man sich deshalb auf dem Turnier besser coachen kann.

LORP.de: Aber nun wieder zu den Decks, ins besondere zu Deinem. Wie ich sehen kann hast Du viele Anti-Kreaturen-Karten.

Peer Kröger: Das stimmt schon. Wenn man mal bedenkt, dass in den Wake-Decks keine Kreaturen sind, ist das auch nicht gerade hilfreich.

LORP.de: Wodurch gewinnt denn so ein Wake-Deck?

Peer Kröger: Das Wake-Deck kann durch das "Dekret der Gerechtigkeit" ganz viele kleine Soldaten auf einmal in das Spiel bringen, die durch Miraris Wake verstärkt werden können und den Gegner einfach überrennen.

LORP.de: Gibt es den nichts was man gegen so eine Masse an Soldaten machen kann?

Peer Kröger: Das geht schon, aber man muss die Gegenmaßnahmen rechzeitig und schnell genug ausspielen können, was nicht gerade einfach ist. Wodurch sich die Möglichkeit ergibt, dass die Finalrunden langweilig werden könnten.

LORP.de: Der Aufbau Deines eigenen Decks ist im Gegensatz zu den Wake-Decks anders. Es hat irgendwie so einen Hauch von Frankensteins Werkstatt.

Peer Kröger: So könnte man es auch ausdrücken, es handelt sich um ein Reanimations-Deck. Bei dieser Art von Deck werden mächtige Kreaturen erst auf den Friedhof gespielt, um sie dann wiederzubeleben. Der Vorteil liegt darin, dass man mit verhältnismäßig wenig Mana dennoch sehr starke Kreaturen spielen kann.

LORP.de: Eine ganz andere Frage, was würdest Du mit dem Geld machen, solltest Du die Weltmeisterschaft gewinnen?

Peer Kröger: Das Geld könnte ich schon ganz gut gebrauchen. Ich hatte angekündigt, sollte ich Erster werden gebe ich ein große Party und den Rest würde ich dann auf die Seite legen.

LORP.de: Dann von unsrer Seite wünschen wir Dir viel Erfolg.

Das Interview führten Mira Stripling und Oliver Nothers



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