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SPIEL’ 04 Kompakt – Das Messetagebuch von Fidelio Federspitz
von Jan-Hendrik Strenzke
25. April 2005

T-2: Dienstag, 19. Oktober 2004
"Nur noch zwei Tage, dann geht sie wieder los, die legendäre Spielemesse in Essen. Die Route ist geplant und die Taschen sind gepackt... Aber irgendwas war noch... Hmm, die Übernachtung in Aachen, wo wir einen Kumpel aufsammeln ist auch besprochen... Ach Du Sch... – die Übernachtung! Na mal sehen, ob man jetzt noch was im Essener Raum bekommt.
Soso, die Hotels nehmen also saftige Zuschläge oder sind hoffnungslos ausgebucht. Na ja, es gibt ja noch die Jugendherberge. Und tatsächlich – da haben doch gerade ein paar Leute ihre Betten storniert... So einfach kann das sein!"


T-1: Mittwoch, 20. Oktober 2004
"So, in Aachen wären wir schon mal. Liegt ja auch fast auf dem Weg von Frankfurt nach Essen. Na ja, was soll’s! So können wir wenigstens noch einen lustigen Spieleabend verleben, quasi als Einstimmung. Und überhaupt – mit mehr Leuten im Auto ist sowieso schöner...
Ach ja, so ein Gläschen Wein, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen ist schon was Feines. Man soll sich ja auch ein wenig entspannen, die nächsten Tage werden noch anstrengend genug..."


Der erste Tag: Donnerstag, 21. Oktober 2004
"Oh Mann, war das spät gestern Abend. Pünktlich vor den Toren zu stehen, können wir da wohl abhaken. Macht nichts, die Messe ist ja lang...
Ach ja, gegen zwölf erst einzutreffen hat auch was für sich. Keine Schlangen an den Kassen, kein Gedränge am Eingang. Na dann holen wir uns mal unsere Dauerkarten... Wie? Kein Bus- und Bahnticket inklusive? Das bekommt man nur gegen Aufpreis in der Stadt? Das hatte ich irgendwie anders verstanden bei den Ankündigungen. Egal, bei vier Euro für den Tagesparkplatz lohnt sich Bahnfahren eh nicht. So muss man die neuen Schätze wenigstens nicht unbequem durch die Gegend kutschieren, sondern kann sie direkt sorgsam verstauen. Und nun aber hinein...
Wochentags da zu sein ist schon was Feines. Da kann man auf den Gängen wenigstens laufen ohne das übliche Gedränge. Nur nicht in der Haupthalle, rund um den Kosmos-Stand. Da schubsen und schieben sie schon wieder. Nicht dass das da so viel Spektakuläres gäbe... Mal abgesehen von diesen tollen Blue Moon Postern, auf denen haufenweise Spielkarten abgebildet sind, natürlich mit Vorder- und Rückseite. Wenn die nur etwas stabiler wären, könnte man sie glatt ausschneiden und einfach so benutzen. Aber es gibt bestimmt auch Leute, die sich ein nachtblaues Poster mit Spielkarten an die Wand hängen. So viele wie sich darauf stürzen, ganz bestimmt...
So, jetzt machen wir aber erst mal einen Orientierungsrundgang. Meine Güte, bin ich geschrumpft oder ist die Messe schon wieder gewachsen? Von wegen Flaute im Spielebereich! Richtig was los ist hier! Dieses Jahr steht die SPIEL ganz im Zeichen der Totenkopfflagge. Keine Halle, in der man nicht ein Piratenspiel findet. Da kann man durch die Karibik schippern, Piratengold plündern oder gar Aruba’s Schatz heben – wer auch immer das sein mag. Sogar Rollenspielrunden unter dem Meer werden angeboten. Neckisch! Und auch die Verkaufsstände dürfen nicht fehlen. Besonders gefallen hat mir die Idee, so einen Laden U-förmig anzulegen, mit einer Kasse an einem der Enden. Wenn jetzt noch die Leute begreifen, dass sie rechts reingehen müssen, um alles zu sehen und zum Schluss an der Kasse zu stehen, dann wären auch die reichlich engen Gänge kein Problem mehr...
Aber wir sind ja nicht (nur) zum Shoppen hier. Neuheiten gibt es wieder reichlich zu bestaunen und auch allerlei Kurioses. Da gibt es Neues von der Alhambra, die mittlerweile sogar einen Garten hat. Nicht schlecht, und das bei dem Klima. Klaus Teuber steuert auch mal wieder was siedleriges bei, diesmal fast ohne Catan. Doch es sind nicht die großen Verlage, die diese Messe so schön machen. Gerade die etwas kleineren haben viel zu bieten. Da findet man zahllose Kartenspiele, die man ja mal mitnehmen könnte, schmunzelt über so ein Biergartenspiel bei Zoch, rätselt über schwarze und weiße Steinchen bei Don&Co, fragt sich seit wann Kathedralen mit ey geschrieben werden und staunt über den Mut derer, die in knatschgelben T-Shirts ein Kotzspiel anpreisen. Na ja, jedem das seine. Und natürlich dürfen auch die allgegenwärtigen Sammelkartenspiele nicht fehlen. In so mancher Ecke enthüllt sich dann noch ganz Kurioses. So bekommt man mit Tele2 die Möglichkeit, fast für lau zu telefonieren und mit 1&1 noch viel günstiger im Netz zu surfen. Sogar einen Smart kann man gewinnen, wenn nur gerade mal ein kleines Kärtchen ausfüllt. Klar, und über die regelmäßigen Anrufe von der SKL oder der NKL braucht man sich hinterher auch nicht zu wundern. Sie wollen einem ja nur Gutes tun... Sicher haben solche Stände auch ihren Wert, aber was sie gerade auf einer Spielemesse verloren haben bleibt ein Rätsel... Sehr ansprechend waren hingegen die LARP-Artikelstände und es gab auch durchaus eine Reihe von gewandeten Messebesuchern. Echt Klasse, auch wenn ein langbärtiger, gewappneter Zwerg mit einem Slush-Eis in der Hand schon ein etwas gewöhnungsbedürftiger Anblick ist."


Der zweite Tag: Freitag, 22. Oktober 2004
"Vor lauter Bummeln und begeistern lassen sind wir gestern kaum zum Spielen gekommen. Das muss heute anderes werden! Doch erst mal werden noch ein paar Einkäufe getätigt, bevor die Horden über die Messe hereinbrechen. Ach ja, die Holländer sind schon ein prima Völkchen. Die bieten Rollenspielbücher extra günstig an und lassen dann auch noch astrein mit sich feilschen. Bis zu 25% waren da möglich, und das am zweiten Tag. So macht das Einkaufen Spaß und irgendwie war es schon wieder mehr als geplant. Doch auch an den anderen Ständen kann man das eine oder andere Schätzchen finden und die Leute sind durchweg gut gelaunt und freundlich. Na mal sehen, ob das so bleibt, wenn es am Wochenende richtig voll wird und langen After-Messe-Nächte ihren Tribut fordern...
Die Plätze an den Spieltischen sind jedenfalls schon wieder reichlich überbelegt. Da muss man schon mal ein wenig schauen und einfach das testen, was sich gerade anbietet. Und so kam es dann, dass wir uns einfach zu zwei Leuten, die T-Shirts von irgendeinem Spieleverein trugen, an einen Zoch-Tisch setzten. Lustigerweise waren wir dabei an Franzosen geraten – ist halt international, diese Messe. Und schon kam einer der eifrigen Erklärer zu uns herüber, so ein Zottel mit einem unheimlich sympathischen Lächeln. Na ja, wir sind dann erst mal ruhig geblieben und haben den Franzosen die Begrüßung überlassen. Der hat vielleicht große Augen gemacht, als ihm ein ‚In English please, or in French’ entgegen tönte. Aber er ging sehr souverän mit der Situation um und war dann auch sichtlich erleichtert, als wir uns als Dolmetscher anboten. Klasse gemacht, noch mal vielen Dank! Das gestern noch belächelte Biergartenspiel ‚Goldbräu’ entpuppte sich hierbei als ein erstklassiges Handelsspiel, so gar nicht auf Stammtischniveau sondern einfach gut. Ein pfiffiges Spielkonzept, leicht verständliche Regeln und ein relativ zügiger Spielverlauf sorgten jedenfalls für großen Spaß in unserer internationalen Runde. Anschließend sind wir bei Amigo unter Tage gegangen und haben uns mal als ‚Saboteur’ versucht. Auch hier gab es wieder eine kompetente Einführung und wir hatten viel Freude beim Stollenbauen, gehässig sein und beim Entdecken, was man nicht alles in solchen Tunneln finden kann. Besonders knuffig war der kleine Igel, der sich irgendwie in ein Gangende verlaufen hatte. Ein lautes ‚Oh, wie süß!’ vom Nebentisch zeigte uns kurz darauf, dass wir mit dieser Meinung nicht allein waren. So verging dann der Tag auch spielend schnell. Bei Clementoni freuten wir uns über ihre Auswahl an Klassikern, insbesondere das häufig vertretene ‚Versunkene Stadt’, und bei Pro Ludo ließen wir uns für ‚Keythedral’ begeistern. Erneut ein großes Spielvergnügen, was sicher auch an den sympathischen Mitspielern lag. Das war sowieso einer der schönsten Aspekte dieser Messe. Egal wo man hinkam waren die Leute freundlich und man lernte beim Spielen eine Menge netter Menschen kennen. Unter diesem Eindruck freuten wir uns denn auch schon auf das Wochenende..."


Der dritte Tag: Samstag, 23. Oktober 2004
"Samstag, halb zehn in Essen. Der Boden bebt, die Vorhalle kocht. Meine Güte, was für ein Andrang! Und wir mitten drin. Na ja, das kommt davon, wenn man nach neun nicht mehr auf sein Herbergszimmer kommt. Nur gut, dass wir noch einen kleinen Stop beim Bäcker gemacht haben und auch hinreichend Getränke dabei haben. Nach einer halben Stunde kommt dann endlich Bewegung in die Masse. Schon erstaunlich, wie viele Menschen gleichzeitig durch so eine Doppeltür passen – nur um direkt dahinter wieder stehen zu bleiben und sich erst mal in Ruhe umzusehen. Nicht dass da noch ein paar andere Leute hinter ihnen wären... Egal, irgendwann kommen wir dann auch endlich in die Messehallen und die Suche nach freien oder nur geringfügig besetzen Tischen beginnt aufs Neue. Wie es der Zufall so will, haben wir heute einen richtigen Piratentag vor uns.
Als erstes verschlägt es uns an den Stand von Ludo Art, wo wir die beinahe echten Münzen von ‚Piratengold’ bestaunen und dann auch testen dürfen. So ein Tisch direkt am Gang in einer der großen Hallen ist schon schick. Da kann man seine Kommentare zum Spiel sogleich für die Passanten mit abgeben. Quasi ein Live-Bericht vom Spieletest – der Traum eines jeden Rezensenten! Doch auch dieser Spaß geht irgendwann zu Ende und nach diesem durchaus gelungenen Auftakt geht unser Beutezug weiter. Doch das Vorankommen ist gar nicht so leicht bei all dem Trubel. Über einen Besuchermangel kann sich hier jedenfalls niemand beschweren. Und auch auf den einzelnen Ständen hat man sich entsprechend vorbereitet. Vielerorts sieht man mehr Personal als an den Vortagen und beim Rest bewegen sich die Mitarbeiter einfach schneller. Jedenfalls wirkt es beinahe so. Sogar die Erklärungen für manche Spiele fallen heute etwas knapper aus – aber man kann ja jederzeit Fragen stellen, die einem dann auch geduldig beantwortet werden. Meistens jedenfalls.
Irgendwie ist heute alles ein wenig hektischer und die Leute sind nicht ganz so entspannt wie an den vorherigen Tagen. Selbst der Kommentator der Demorunden des Ich-bau-mein-Schiff-aus-Sammelkarten-Spiels ‚Piraten der Spanischen Meere’ scheint heute schneller zu reden. Übrigens auch ein putziges Spielkonzept – kleine Tütchen, in denen man dann seine Schiffe findet. Innovativ und durchaus auch ganz unterhaltsam. Besonders niedlich ist es, wenn die kleine ‚Piraten-Marie’ gerade mal Störtebeker und Captain Hook durch den Ozean scheucht, unter den gespannten Blicken hunderter Zuschauer.
Doch die Leute sind nicht nur zum Sehen und Staunen, sondern vor allem zum Testen und Kaufen gekommen. Und da das mit dem Testen gar nicht so leicht zu realisieren ist, muss man eben etwas mehr an den Heimgebrauch denken. Auch unser U-förmiger Händler hat sich auf den größeren Ansturm entsprechend vorbereitet und eine zweite Kasse eingerichtet. Nur schade, dass er sie am zweiten Ende des Bogens installiert hat. Jetzt schieben sich die Leute endgültig in zwei Richtungen durch den viel zu engen Gang. Vorankommen? Mit Mühe! Atmen? Sicher... Na ja, man kann sich ja sowieso nur dann wirklich über ein Schnäppchen freuen, wenn man es sich hart erkämpft hat. Ohne Sonderfleiß eben kein Sonderpreis!
All dem Trubel zum Trotz kommt man dennoch immer wieder mal dazu, das eine oder andere Spiel zu testen. Unsere nächste Entspannung war ‚Piranha Pedro’. Hier versucht ein lustiges Kerlchen, auf wackeligen Steinen von einer Palmeninsel herunter zu kommen – und das obwohl weit und breit kein Festland in Sicht ist. Ziel ist es, dabei nicht von Piranhas gefressen zu werden. Ein wenig planlos das Ganze aber irgendwie auch ganz lustig. Eben eher für das Kind in uns.
Apropos Kind! Da sind wir noch auf einen ganz besonderen Schatz gestoßen, nämlich den von Aruba. Unheimlich niedliche Zeichnungen, ein einfaches aber dennoch ansprechendes Spielprinzip, das es für den Spielernachwuchs prädestiniert. Am selben Stand hatten wir dann auch noch die Gelegenheit, die Neuauflage von ‚Othello’ zu testen. Ein echter Klassiker, auch als ‚Reversi’ auf dem PC oder als ‚Opposite’ auf manchem Mobiltelefon bekannt. Vor allem mal was anderes als immer nur Wasser. Davon hatten wir nach diesem Tag erst mal genug!"


Der letzte Tag: Sonntag, 24. Oktober 2004
"Sonntag ist Goldgräbertag. Die ganzen Verlage und Händler werden doch ihren Krempel nicht wieder mit zurück nehmen wollen. Das macht ja keinen Sinn und daher ist bestimmt auch ein größerer Rabatt heut drin. Soweit die Theorie! In der Praxis sieht das dann oft ein wenig anders aus. Natürlich kann man heute mehr raushandeln, aber zu verschenken hat trotzdem keiner was. So gern man das auch hätte. Aber es faszinierend zu sehen, wie nah der moderne Mensch doch noch dem Jäger und Sammler ist. Da werden Spiele gekauft, die man im Laden nie angesehen hätte – sie sind ja gerade so günstig. Und man staunt immer wieder, wie viele Tüten so ein durchschnittlicher Messebesucher im Verlauf eines Tages ansammeln kann. Besonders beeindruckt haben uns drei Spanier, die sich mit einem Überseekoffer durch die Gänge kämpften. Was anfangs wie eine ungeschickte Reiseplanung aussah entpuppte sich dann als schlichte Spielebegeisterung – der Koffer war nämlich leer und nur für neue Spiele reserviert. Mit dem Leuchten in den Augen des Händlers, bei dem sie damit einkehrten, hätte man wahrscheinlich ein ganzes Stadion erhellen können. Und wie Goldfieber aussieht wissen wir jetzt wenigstens auch.
Doch auch am Schlusstag ist noch genug Spieltrieb vorhanden, um ein paar letzte Tests zu machen – wie immer mit wechselnden Partnern und viel Freude. Bei einer Runde ‚Das Amulett’ stellen wir mal wieder fest, dass es auch in den letzten Jahren viele schöne Spiele gab. Es muss ja nicht immer das Allerneuste sein. Aber wenn man schon mal die Wahl hat...
So führt uns unserer letzter Ausflug dann noch einmal in die ‚Karibik’. Sechs klapprige Piratenschiffe durchkreuzen dort das Meer, plündern Städte und berauben sich gegenseitig. Das Ganze artet schon fast in eine Partie Wasserschach aus, gepaart mit ein wenig Poker und reichlich Rum. Nach diesem letzten Eintauchen in die allgegenwärtige Thematik der Messe wecken wir noch einmal den Zwerg in uns und versuchen, den einen oder anderen Schatz für zu Hause zu erbeuten. Schließlich auch mit zu vielen Tüten beladen machen wir uns dann auf, unser Auto vom Parkplatz zu holen. Nur gut, dass wir die vier Euro beiseite gelegt hatten...
Als wir am Nachmittag dann unsere Heimreise in den Frankfurter Raum antreten, gelten unsere mitfühlenden Gedanken denen, die noch bis tief in die Nacht Stände abbauen und quer durch Deutschland fahren müssen. Danke für vier schöne Tage! Wir hatten unseren Spaß und für Euch ist hoffentlich auch was dabei rumgekommen. Es wäre fantastisch, wenn wir uns im nächsten Jahr wieder sehen auf der SPIEL 05!"


Das Fazit:
"Es war voll, es war toll und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!"
Bis dahin verbleibt mit einem dreifachen ‚Gut Spiel!’,
Euer Fidelio Federspitz


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