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Platz 2: Szilard 2029
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Größe: 32911.36 KB (32.14 MB)
Bewertung: 4 Sterne (10 Stimmen)
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Dokument-Typ: komprimierte Windows-MediaPlayer-Datei
Version: 1
Sprache: Deutsch
Betriebssystem: OS unabhängig
Lizenz: Freeware
Autor/Hersteller: Demmer/Schwanke
Letztes Update: 15.01.2007

Beschreibung:
Platz 2 des Shadowrun-Kurzfilmwettbewerbes 2006/07 auf Shadowrun.de

Dieser gut gemachte Streifen zeichnet sich durch einen höheren Realismus-Grad aus als "Access Denied" und bedient damit das gegenüber gelegene Spektrum des Shadowrun-Spielstils. Die Runner sind dementsprechend sehr lebensnahe Charaktere - so lebensnah, dass man sich etwas über die Kampfstärke wundert, die sie im Angesicht der Horde von Schergen (wie sie bei Shadowrun 4.01D so schön heißen) an den Tag legen. Ein bisschen gedämpft wird die Authentizität durch die extrem mächtigen NSCs und deren abgefahrenen Hintergrund - aber auch das ist nun mal ein fester Bestandteil des Shadowrun-Kosmos, ob wir es nun mögen oder nicht.

Davon einmal abgesehen ist der Plot im Grunde kein Problem bei diesem Film, weil er sich weitgehend im Hintergrund abspielt und auf umständliche Erklärungsversuche oder Zusammenfassungen verzichtet wird. Sehr gut! Andererseits bekommt man als Zuschauer mit, dass da etwas Großes im Hintergrund läuft, was eine gewisse Neugier aufbaut, die am Ende nur teilweise bedient wird. Eine Universallösung für das Problem haben wir auch nicht bei der Hand, es ist uns nur aufgefallen. Alles in allem ist die Mischung "Komplexe Rahmenhandlung - geradliniger Handlungsablauf" gut gelungen. Wer sich übrigens über den Titel wundert, sollte einfach mal ein paar Matrix-Recherchen anstellen.

Die Kommunikation größtenteils, aber eben nicht ausschließlich, über subvokale Mikrofone bzw. direkte ASIST-Verbindung abzuwickeln, ist eine pfiffige Idee. Erstens hat dies sicherlich das Filmen erleichtert, weil vor der Kamera anstelle komplexer Dialoge oft nur Gesten nötig sind, und zweitens passt dies auch hervorragend zur neuen WiFi-Matrix. (Äh ... ich höre gerade aus dem Off, dass der Film im Jahre 2029 angesiedelt ist ... *räusper* na schön, aber es würde sehr gut zur neuen WiFi-Matrix passen. ) Die Nachsynchronisation trifft demnach nicht auf die üblichen Schwierigkeiten, es haargenau lippensynchron hinkriegen bzw. eine realistische Soundkulisse schaffen zu müssen. Trotzdem klingen die Dialoge an einigen Stellen gekünstelt und übertrieben punktuiert (womit wir mal wieder beim Punkt der zu verwöhnten Jury angelangt wären).

Die Stellen, an denen die Schauspieler tatsächlich vor der Kamera Worte miteinander wechseln, nutzen sie, um zu zeigen, dass sie das ohne Probleme drauf haben. Überhaupt ist die schauspielerische Leistung überzeugend, und auch die "Massen-Szenen" im Wald sind sehr gut gelungen und machen Spaß. Der Film hat vielleicht einige Längen, aber diese sind absolut sinnvoll und stimmig, und gerade hier zeigt sich die atmosphärische Dichte des Films. Ein solides Werk in guter Shadowrun-Kurzfilm-Tradition.




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